Hinterm Horizont geht’s weiter: Ein Mann und sein Weg zum »waddensea.travel« Kosmos

Der Name ist Programm. Zeigt er doch gleich, wo es langfristig hingehen soll. Denn das erklärte Ziel von Joke Pouliart, dem Gründer des Unternehmens und Inhaber der Domain waddensea.travel, war von Anfang an ein internationales Publikum. Das ließ jedenfalls auch die Ernennung des Wattenmeers zum UNESCO Weltnaturerbe 2009 erwarten. Nun, ganz so schnell ist es nicht gekommen, das internationale Publikum muss erst noch erobert werden. Die Konkurrenz ist groß mit Grand Canyon und Great Barrier Reef. Aber warum sollten nicht irgendwann, eines Tages, Reisegruppen aus dem Ausland das Wattenmeer besuchen wie auch wir ganz selbstverständlich die tiefe Schlucht in Arizona besichtigen oder in den Gewässern Australiens abtauchen. Gut, es ist noch ein weiter Weg bis dahin, aber unvorstellbar ist es nicht. „Hinterm Horizont geht’s weiter: Ein Mann und sein Weg zum »waddensea.travel« Kosmos“ weiterlesen

Pioniere: Auf dem Weg zur UNESCO Biosphärenschule

Sie sind ganz vorne mit dabei, die sieben Berufsschüler aus Wittmund, und haben allen Grund zu strahlen. Ostfriesland will sich als Modellregion für eine nachhaltige Entwicklung positionieren und dabei spielt Bildung eine zentrale Rolle. Sie sind quasi Pioniere: Mit Thermobechern, aus denen möglichst bald alle in der berufsbildenden Schule trinken und die Plastikbecher in ihrer Cafeteria überflüssig machen sollen. Die BBS Wittmund ist eine von fünf Schulen, die der Nationalpark Wattenmeer im Rahmen eines Pilotprojekts zur „UNESCO Biosphärenschule“ zertifizieren will. „Pioniere: Auf dem Weg zur UNESCO Biosphärenschule“ weiterlesen

Welcome to the Weltwunder: Fressen und gefressen werden im weiten Wattenmeer

„So schön wie das Mündungsdelta des Orinoco“, das hat mal jemand über die amphibische Landschaft zwischen Nordseeküste und Ostfriesischen Inseln geschrieben. 10.000 Quadratkilometer ist es groß, dieses weltweit einzigartige Gebilde, das sich entlang der niederländischen und deutschen Küste bis nach Dänemark zieht. 2009 ist es von der UNESCO zum Weltnaturerbe der Menschheit ernannt worden: das Wattenmeer. Das Watt ist jener Teil des Wattenmeeres, der im Wechsel der Gezeiten regelmäßig überflutet wird und wieder trockenfällt. Das Watt nimmt zwei Drittel des gesamten Wattenmeeres ein. „Welcome to the Weltwunder: Fressen und gefressen werden im weiten Wattenmeer“ weiterlesen

Stiftung Ökowerk Emden: Eine Ideenschmiede für die Welt

SalFar steht für „Saline Farming“ und ist der Name eines internationalen Projektes, das die EU ins Leben gerufen hat, um innovative und neue Methoden bei der landwirtschaftlichen Nutzung von salzhaltigen Böden zu entwickeln. An der Küste Ostfrieslands, direkt hinter einem hohen Deich an der Emsmündung, befindet sich eines der zehn europäischen SalFar-Forschungslabore. Denn das Ökowerk in Emden vertritt Deutschland in dem ambitionierten Programm zu dem sechs weitere Nordsee-Anrainerstaaten beitragen: Norwegen, Schweden, Dänemark, Holland, Belgien und Großbritannien sind auch mit dabei. Insgesamt arbeiten 14 sehr unterschiedliche Partner an der Untersuchung, darunter auch Universitäten für die akademische Begleitung. „Wir sind eine gute Kombination aus Denkern und Machern“, meint Detlef Stang, Geschäftsführer der Emder Stiftung und deutscher Projektleiter für SalFar. „Stiftung Ökowerk Emden: Eine Ideenschmiede für die Welt“ weiterlesen

Austernsammeln im Watt: Ostfriesische Noblesse

Französische Lebensart an der Nordsee: Denn frische Austern sammeln, das geht auch in Ostfriesland! Wenn die Winde günstig stehen, dann kullern sie einem manchmal direkt vor die Füße. So genau geschehen im Niedersächsischen Watt an einem warmen Spätsommertag. Wohin man schaut, überall liegen sie am Boden, verstreut über den schillernden Schlickteppich – da greift die Dame von Welt doch gleich beherzt zu. Man muss sie nur noch aufheben und schon hat man sie in der Hand, die Delikatesse der Meere. Da fragt sich der Gourmet unwillkürlich: Warum noch in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? „Austernsammeln im Watt: Ostfriesische Noblesse“ weiterlesen

Einmalig: Mit der Postkutsche durch das Wattenmeer

Hilgenriedersiel ist heute ein stiller Fleck am Deich, mit grasenden Kühen und Schafen und dem einzigen Naturbadestrand an der gesamten Küste. Das war vor knapp 200 Jahren noch ganz anders, als landesweit ein einzigartiger Service für die ersten Touristen auf Norderney zur Verfügung stand: Mit der Postkutsche ging es mitten durchs Wattenmeer! Damals war der Sielort ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt auf dem Weg nach Norderney, hier tobte das Leben und das bunte Treiben der ankommenden und abfahrenden Gäste. „Einmalig: Mit der Postkutsche durch das Wattenmeer“ weiterlesen

Visionäres vom Wattenmeer: Wenn Wattführer zu Marketingexperten werden

11.500 Quadratkilometer ist es groß, dieses weltweit einzigartige amphibische Gebilde, das sich rund 500 Kilometer entlang der niederländischen und deutschen Küste bis vor Dänemark zieht. 2009 ist es von der UNESCO zum Weltnaturerbe der Menschheit ernannt worden: das Wattenmeer. Zwar war der Nationalpark Wattenmeer durch deutsche Gesetzgebung schon lange geschützt, doch die internationale Auszeichnung adelte das Schwemmland im Norden Deutschlands und stellte es auf eine Stufe wie den Grand Canyon in Nordamerika oder das Great Barrier Reef in Australien. Seitdem heißt es im bis dahin eher zurückhaltenden ostfriesischen Tourismus-Marketing ganz weltmännisch „Welcome to the Wadden Sea World Heritage Site“. Nun sage keiner, Ostfriesland sei nicht vorbereitet auf internationale Besucher! „Visionäres vom Wattenmeer: Wenn Wattführer zu Marketingexperten werden“ weiterlesen