Im Profil: „Strandspaziergang“ mit dem Solar-Rollstuhl

Die blanke Lebenslust blitzt aus ihren Augen. Vor ihr der kilometerweite, weiße Strand von Spiekeroog, neben ihr Hund Emily und über ihr nur der endlos blaue Himmel dieses strahlenden Tags am Meer. Freiheit pur, das ist es, was sie spürt, und das ist für Andrea Krosse ein ganz seltenes Gefühl. Denn die attraktive Frau sitzt seit ihrem 21. Lebensjahr im Rollstuhl, als bei ihr eine seltene Muskelerkrankung, eine Polymyositis, zur Schwächung der Muskulatur vor allem an Armen und Beinen führte. Heute ist die 49-Jährige zwar gesund, doch die Behinderung wird Zeit ihres Lebens bleiben. Ein besonderes Leben, das sie zu meistern gelernt hat, auch dank der Unterstützung ihres Ehemanns Markus Baumjohann. „Im Profil: „Strandspaziergang“ mit dem Solar-Rollstuhl“ weiterlesen

Vom Winde verweht: Die Strandkorbparadiese der Nordsee

Strandkörbe sind ein sehr deutsches Phänomen. Für das Wort „Strandkorb“ gibt es auch keine Übersetzung in andere Sprachen. Im Englischen und Französischen benutzt man das deutsche Wort. Auch in Küsten mit ähnlichen Wetterbedingungen, wie denen von England, Dänemark oder Polen, kommt der Strandkorb nur selten zum Einsatz. Währenddessen sind die bunten Flechtkörbe fester Bestandteil der Strandkultur an der deutschen Ost- und Nordsee. Auch in Ostfriesland haben sie sich im Landschaftsbild verankert, an den Stränden und Häfen der Küstenorte und besonders natürlich an den langen Sandstränden der Ostfriesischen Inseln. „Vom Winde verweht: Die Strandkorbparadiese der Nordsee“ weiterlesen

Himmlisch: Eine Nacht im Schlafstrandkorb

Allein mit den Naturgewalten, direkt unter dem Sternenhimmel, das Meeresrauschen der Nordsee in den Ohren? Ja, genau dieser alte Traum wird auch in dieser Saison wieder wahr. Am paradiesischen Strand der Weißen Düne auf Norderney stehen seit letztem Jahr zwei Strandkörbe, in denen man schlafen kann: so breit wie ein Doppelbett und sehr viel bequemer als ein Schlafsack. Denn ein wenig kleines Abenteuer schwingt schon mit, wenn man die Natur, die Nacht und die Nordsee fast ganz „Himmlisch: Eine Nacht im Schlafstrandkorb“ weiterlesen

Sieben Inseln, auf Sand gebaut: Kleine Körnerkunde

Sand ist kein nachhaltiger Rohstoff. Er ist endlich wie das Öl der Erde. Er ist, neben Luft und Wasser, der meist gebrauchte Rohstoff der Welt. Ein mittlerweile kostbares Gut, nicht nur auf den Ostfriesischen Inseln – diesen fragilen Sandgebilden der Nordsee, die ihre Existenz auf eine äußerst mobile Unterlage gebaut haben. „Sieben Inseln, auf Sand gebaut: Kleine Körnerkunde“ weiterlesen

Die große Baggerei: Am Strand von Wangerooge

Der Sand ist knapp auf Wangerooge. Er fehlt quasi an allen Ecken und Kanten, und Anfang der Saision wurde er vor allen Dingen am Hauptbadestrand vermisst. Denn der hatte sich im Herbst unvermittelt in eine Steilküste verwandelt. Orkan Herwart und Xavier schlugen unbarmherzig zu und rissen rund 80 Prozent des Sandes an diesem Strandabschnitt weg. Ausgerechnet an der Stelle des Strandes, die zum Herz des Inseltourismus im Sommer zählt. Direkt unterhalb der zentralen Strandpromenade war das blanke Nichts. Wohin mit den Strandkörben, wohin mit den Gästen? Eine kleine Katastrophe für die Insel und Kurdirektor Christian Pollmann. „Die große Baggerei: Am Strand von Wangerooge“ weiterlesen