Einfach königlich: Der kostbare Goldschmuck der Ostfriesinnen

Sie hatten schwer zu tragen an ihrer Tracht: Gold glänzte einfach überall an ihrem Körper, auf ihrem Kopf, an den Händen, den Füßen. Sie konnten sich solch kostbares Geschmeide leisten, das war die Botschaft und das zeigten sie auch gerne öffentlich. Besonders an Festtagen führten Ostfriesinnen eine Pracht aus, „daß man ähnliches in der gesamten Christenheit kaum jemals wieder sieht“, wissen Augenzeugen aus dem frühen 16. Jahrhundert zu berichten. Sie waren so reich behangen, „daß sie nicht weniger belastet als geschmückt erscheinen“. Ein wahres „Spectaculum“ für Besucher aus der Ferne. „Einfach königlich: Der kostbare Goldschmuck der Ostfriesinnen“ weiterlesen

Ein Nachruf auf das Goldene Zeitalter: Unico Manninga

Die Bilder der reich geschmückten Ostfriesinnen des Mittelalters sind nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch wissenschaftlich sehr wertvoll. Sie gehören zu den ältesten Aufzeichnungen von Trachten in Deutschland. Als sie 1893 erstmals im Emder Jahrbuch veröffentlicht wurden, war dieses eine Sensation für alle Volkskundler. Bis dahin schlummerten die Schönheiten über Jahrhunderte im Lütetsburger Hausbuch, dem Familienbuch der Schlossherren-Familie Inn- und Knyphausen. Denn der Auftraggeber der farbigen Blätter war vor langer Zeit ihr Vorfahr: Unico Manninga.

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Es grünt so grün: Gartenträume von gestern, heute und in alle Ewigkeit

Schwarz, Rot, Blau – das sind die Farben der ostfriesischen Flagge. Dabei ist es eigentlich das Grün, das das Land weit und breit dominiert. Besonders jetzt, Mitte Juni, schweift der Blick über sattgrüne Marschfelder, vorbei an dichte Wallhecken und durch lange Baumalleen. Überall wächst und gedeit die Flora prächtig, brummen rasenmähende Gartenroboter, werden die Gärten vor den schmucken Klinkerhäusern sommerlich herausgeputzt. Nichts macht einen Ostfriesen glücklicher als „Es grünt so grün: Gartenträume von gestern, heute und in alle Ewigkeit“ weiterlesen

Zur ewigen Ruhe in den Schlosspark von Lütetsburg

Im Mai erst wurde er eröffnet, aber bereits jetzt ist das Interesse schon groß: Der Begräbniswald Waldfrieden im Schlosspark Lütetsburg stößt auf rege Nachfrage, Führungen durch das Friedshofsareal mit den altehrwürdigen Bäumen sind begehrt und schon auf Wochen ausgebucht. Die Eigentümer, die Familie zu Inn- und Knyphausen, haben mit ihrer Entscheidung, einen Teil ihrer Parkanlage für die neue und boomende Form der Waldbestattungen freizugeben, scheinbar einen Nerv unserer Zeit getroffen. „Zur ewigen Ruhe in den Schlosspark von Lütetsburg“ weiterlesen