Alles aus Bronze: Von großer Kunst im weiten Raum

Sie gehören einfach zu Ostfriesland wie Deiche, Dünen und Doornkaat: Figuren aus Bronze. In wohl keiner Region Deutschlands gibt es so viele davon zu sehen, wenn man jedenfalls all die Denkmäler herausrechnet, die hierzulande Bismarck und den kaiserlichen Wilhelms gewidmet sind. In ostfriesischen Breiten sind es mit wenigen Ausnahmen nicht die Herrscher, sondern die Menschen des Landes, denen man die Skulpturen widmete: etwa den Fischern wie im romantischen Kutterhafen von Neuharlingersiel oder wie in Emden, wo sich mittlerweile drei „Delftspucker“ am historischen Hafen versammeln. „Alles aus Bronze: Von großer Kunst im weiten Raum“ weiterlesen

Feinstes Filigran: Die hohe Kunst, Gold zu schmieden

Er ist so etwas wie der letzte seiner Art: Hermann Arends. Denn der Goldschmied aus Leer ist spezialisiert auf ostfriesischen Filigranschmuck. Diese Technik erfordert eine hohe Handwerkskunst. Und das beherrschen nicht mehr viele im Land: „Wir sind hier im Nordwesten noch genau drei, die wissen, wie so etwas gemacht wird“ weiß Arends. Seit 1972, seit mehr als 45 Jahren, ist er in diesem Metier zu Hause. Gelernt hat er das Handwerk in Leer, damals, beim alt eingesessenen Juwelier Hurdelbrink. Auch die anderen zwei ostfriesischen Meister der alten Filigrankunst sind schon lange im Geschäft, Traute Zahn von der Galerie im Blauen Haus und Ulrich Löhmann von der Inselgoldschmiede auf Juist. „Feinstes Filigran: Die hohe Kunst, Gold zu schmieden“ weiterlesen

Das maritime Leer lohnt sich, nicht nur für Söhne des Nordens

Heute Abend macht die „Söhne des Nordens“-Tour Halt in Leer und damit in einer Stadt, die auch an Weihnachten ihr malerisches maritimes Flair zeigt. Der lang gestreckte Hafen liegt mitten in der Stadt und wer an der Uferpromenade flaniert, der blickt auf lange Reihen weihnachtlich geschmückter Schiffe und auf hohe Masten, von denen unzählige Lichterketten und Sterne leuchten. In der alten Seefahrerstadt werden bis heute Kapitäne ausgebildet. Hier liegt auch die „Prinz Heinrich“ strahlend weiß restauriert vor Anker und zeugt von der großen Zeit der Dampfschiff-Fahrt. „Das maritime Leer lohnt sich, nicht nur für Söhne des Nordens“ weiterlesen

Kultlauf Ossiloop: Einmal längs durch ganz Ostfriesland

„Van’t Meer nach Leer“ geht es in diesem Jahr beim beliebten Klassiker unter den Etappenläufen. Im Hafen von Bensersiel, direkt an der Nordsee, wird jetzt am 2. Mai die erste Etappe des Ossiloop gestartet, am 19. Mai ist dann der Zieleinlauf in Leer, ganz im Süden Ostfrieslands. Gut 65 Kilometer in sechs Etappen liegen dazwischen. Doch das hört sich schlimmer an, als es ist. logo quer „Kultlauf Ossiloop: Einmal längs durch ganz Ostfriesland“ weiterlesen

Mord und Totschlag: Wo der Wolf schreibt, versammelt sich das Krimirudel

Am Gefährlichsten lebt es sich auf Baltrum. Auf der allerkleinsten der sieben Ostfriesischen Inseln geschehen die meisten Verbrechen. Jedenfalls, wenn man nach der Statistik des Leda Verlag aus Leer geht. Der ist spezialisiert auf Krimis aus dem Mordwesten und muss es schließlich wissen, welcher Fleck der Region geradezu nach einem Verbrechen schreit. „Mord und Totschlag: Wo der Wolf schreibt, versammelt sich das Krimirudel“ weiterlesen

Werden Sie Mäzen und stiften Sie eine Orgelpfeife!

Patenschaften kann man für vieles übernehmen – aber für eine Orgel? Das gibt es nur in der Großen Kirche im ostfriesischen Leer. Für 25 Euro können Sie dort bereits zum Paten einer ganz kleinen Orgelpfeife werden, für 50, 75, 100 und 200 Euro sind „Werden Sie Mäzen und stiften Sie eine Orgelpfeife!“ weiterlesen

Da hast Du Töne: Wenn Ostfriesen alle Register ziehen

Für Orgelfans ist Ostfriesland ein einziges Paradies. Es gibt wohl kaum einen anderen Landstrich auf der Welt, der reicher ist an Orgelbauten und das gesamte Spektum unterschiedlichster Instrumente aus sieben Jahrhunderten vorweisen kann. 150 Exemplare verteilen sich über die einmalige Orgellandschaft Ostfriesland. Besonders hoch ist der Bestand an noch bespielbaren historischen Orgeln: Rund 60 der ostfriesischen Orgeln wurden bereits vor 1850 gebaut. Diese Kostbarkeiten verdankt Ostfriesland im Prinzip seinen immer knappen Kassen. Denn die Gemeinden hatten meist kein Geld für eine neue Orgel, so hegten und pflegten sie ihren alten Bestand – oft über Jahrhunderte hinweg. Was früher aus reiner Not geschah, erweist sich heute als Glücksfall: ein ganz besonderer kultureller Schatz, nicht nur für die Region, sondern auch für Deutschland. „Da hast Du Töne: Wenn Ostfriesen alle Register ziehen“ weiterlesen